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SWING Plate – Trainingstool

Mit Deinem Trainer schlägst Du perfekte Bälle und der Launch-Monitor zeigt exakte Werte an, anhand derer sich die Qualität überprüfen lässt. Aber was passiert, wenn Du alleine trainierst? Es gibt kein Feedback!

Wir haben uns mit PGA Professional Marco Schmuck getroffen und konnten das von ihm mitentwickelte Trainingstool “SWING Plate” testen.  Die Platte bietet vielfältige Möglichkeiten, sich selbst zu kontrollieren und ein direktes Feedback beim Training zu erhalten. Vorab: Das Tool ist drinnen und draußen sowie für Links- und Rechtshänder einsetzbar. Es dient zur Trainingsunterstützung für Golflehrer und zum eigenständigen Üben ohne Anleitung. Für den Profi bis hin zum Anfänger ist die SWING Plate einstellbar.

Das Tool bietet zwei Funktionen: Einerseits für das Trainieren von Eisen und Wedges und andererseits für das Training mit dem Driver. Um eine bessere Vorstellung für einen guten Ballkontakt zu bekommen, unterstützt das Tool in folgenden Punkten:

  • Zielen
  • Start des Rückschwungs
  • Schwungbahn
  • Mittigkeit des Treffens
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I. Trainieren mit Eisen

1. Richtiges Zielen:

Richte den mittleren Strich der Platte auf ihr Ziel aus, platziere Ball und Schlägerkopf
mittig an der angegebenen Markierung.

2. Start des Rückschwunges:

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Der Start des Rückschwunges ist der erste dynamische Teil, der zu einem erfolgreichen Golfschlag führt. Achte dabei darauf, dass der Schlägerkopf zwischen den Bürsten, relativ gerade, zwischen den Bürsten nach hinten weggenommen wird, ohne Platten- und Bürstenkontakt.

3. Schwungbahn

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Beim Abschwung ist es wichtig, das Gate zwischen den beiden Bürsten im Abschwung zu treffen und die Platte nicht zu berühren. Nur so kommt es zu einem sauberen Ball-Boden-Kontakt.
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Fehler#1: Zu weit von außen geschwungen
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Fehler#2: Zu weit von innen geschwungen

4. Eintreffwinkel

Der Ball-Bodenkontakt ist für konstantes Golf unerlässlich. Bei zu frühem Schlagen (Löffeln) gibt es direkt ein spürbares und akustisches Feedback:

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Fehler: Platte getroffen
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Guter Ball-Boden Kontakt

5. Mittigkeit des Treffens

Ihr Ball liegt mittig zwischen den beiden Seitenbegrenzungen, die für jede Spielstärke verstellbar sind.  Beim Schlagen des Balles ist ein Kontakt mit der inneren oder äußeren Schiene zu vermeiden.

Einstellmöglichkeiten je nach Spielniveau
Einstellmöglichkeiten je nach Spielniveau

II. Trainieren mit dem Driver

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Um 180° gedreht ist die SWING Plate zu einer Rampe umfunktioniert, in der man in Schlagrichtung in eine Bohrung ein Tee stecken kann. Der Driverkopf soll nun im Durchschwung durch das Bürsten-Gate geschwungen werden, ohne die SWING Plate oder die weichen Begrenzungen zu berühren.

Dadurch lernt man, den Ball von unten nach oben zu schlagen, was zu einer hohen Flugbahn mit wenig Spin führt. Beides sorgt für das Maximum an Länge. Erzeugst Du durch zu frühes Schlagen einen Plattenkontakt, kommt es zu einer spürbaren und hörbaren Rückmeldung. Auch das Verlassen der optimalen Schwungbahn wird durch eine spürbare Bürstenberührung angezeigt. Ein häufiger Fehler beim Driven ist ein zu steiler Eintreffwinkel, der eine zu hohe Spin-Rate erzeugt und dadurch den Ball nicht optimal weit fliegen lässt. Ideal ist ein vertikaler Eintreffwinkel der bei ca. 3 Grad in der Aufwärtsbewegung liegt. Die Platte hat einen Winkel von 5 Grad, sodass der Trainingseffekt verstärkt wird.


III. Das Golfbeat Fazit

Die SWING Plate ist ein Trainingstool, das Rückmeldungen zur Selbstkontrolle gibt. Die SWING Plate ersetzt auf keinen Fall den Besuch bei einem Pro, sondern stellt eine Erweiterung des Trainings dar. Um nicht vom Tool “abhängig” zu werden, empfehlen wir nach einer Trainingseinheit auch noch “freie” Schläger ohne Platte zu machen.

Erstaunlich war, wie schnell man den Ball-Boden-Kontakt durch die SWING Plate verbessern kann, und wie viel Feedback man bekommt.

Erhältlich ist die SWING Plate für 79 Euro zzgl. Versandkosten hier.

GolfBeat Team

The author GolfBeat Team

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